Neubau Studentenwohnheim in Kiel, Feldstraße: Abbruch des bestehenden ehemaligen Schwesternwohnheimes sowie Neubau eines Wohnheims für Studenten

Über das Projekt

Insgesamt sind 46 Wohneinheiten als 1-Zimmer Apartments im Gebäude enthaltene. Jedes Apartment ist ausgestattet mit einer Nasszelle (Dusche ebenerdig, Handwaschbecken und WC). Die Nasszellen werden ausgeführt als betriebsfertige Fertignasszellen in Modulbauweise. Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsbereich für die Bewohner sind geschossweise vorhanden.

Auftrag

Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Objektüberwachung

Gewerke

Auftraggeber

Studentenwerk Schleswig-Holstein AöR
Westring 385
24118 Kiel

www.studentenwerk.sh

Architekt

Architekten d19 Westphal/Wardeiner
Kirchhofalle 66
24114 Kiel

www.architekten-d19.de

Ausführungszeitraum:

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Neubau Internationales Haus, Flensburg: Neubau eines Wohnheimes mit 50 Appartements als Integrationshaus

Über das Projekt

Auftrag

Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Objektüberwachung

Gewerke

Auftraggeber

Studentenwerk Schleswig-Holstein AöR
Westring 385
24118 Kiel

www.studentenwerk.sh

Architekt

Architekturkontor Blad
Bruerstr. 12
24888 Steinfeld

www.blad.de 

Ausführungszeitraum:

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Sanierung Haus Weltclub – 2. BA: Sanierung und Herstellung einer barrierefreien Zugänglichkeit des Gebäudes

Über das Projekt

Sanierung und Herstellung einer barrierefreien Zugänglichkeit des Gebäudes mit Behinderten-WC und barrierefreiem Aufzug unter Berücksichtigung des Schallschutzes und Maßnahmen für den Brandschutz.

Auftrag

Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Objektüberwachung

Gewerke

Auftraggeber

Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Gartenstraße 6
24103 Kiel

www.gmsh.de

Architekt

Architekten Lammers
Waitzstraße 10
24105 Kiel

www.architekten-lammers.de

Ausführungszeitraum:

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Gerhardstraße, Kiel – Neubau 27 WE: Neubau von 27 Wohneinheiten in der Gerhardstraße.

Über das Projekt

Auftrag

Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Objektüberwachung

Gewerke

Auftraggeber

Kersig Immobilien
Annenstraße 7
24105 Kiel

www.kersig-immo.de

Architekt

Architecten Stoffers & Otte
Reventlouallee 8
24105 Kiel

www.architecten-stoffers-otte.de

Ausführungszeitraum:

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Neubau Studentenwohnheim, Flensburg – Neubau eines Wohnheimes für Studenten auf dem Campus der Europa-Universität in Flensburg

Über das Projekt

Neubau eines Wohnheimes für Studenten auf dem Campus der Europa-Universität in Flensburg. Der Neubau wird ausgeführt als kompakter 5-geschossiger Baukörper. Insgesamt sind 150 Wohneinheiten als 1-Zimmer Apartments im Gebäude enthaltene. Jedes Apartment ist ausgestattet mit einer Nasszelle (Dusche ebenerdig, Handwaschbecken und WC). Die Nasszellen werden ausgeführt als betriebsfertige Fertignasszellen in Modulbauweise. Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsbereich für die Bewohner sind geschossweise vorhanden.

Auftrag

Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Objektüberwachung

Gewerke

Auftraggeber

Architekturkontor Blad
Bruerstr. 12
24888 Steinfeld

www.blad.de

Architekt

Architekturkontor Blad
Bruerstr. 12
24888 Steinfeld

www.blad.de

Ausführungszeitraum:

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Bodelschwingh Haus: Modernisierung einer Unterkunft für wohnungslose Männer

Über das Projekt

Auftrag

Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Objektüberwachung

Gewerke

Auftraggeber

Landeshauptstadt Kiel
Immobilienwirtschaft
Andreas-Gayk-Straße 31 A
24103 Kiel

www.kiel.de

Architekt

SCHMIEDER. DAU. ARCHITEKTEN. BDA
Klosterkirchhof 10-12
24103 Kiel

www.schmiederdau.de

Ausführungszeitraum:

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Aufstockung Gurlittstraße 4-12: Erweiterung/Aufstockung von 3 St bestehenden Wohngebäuden mit insgesamt 71 Wohneinheiten.

Über das Projekt

Auftrag

Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Objektüberwachung

Gewerke

Auftraggeber

Dr. Kersig Wohnungsbau GmbH & Co. KG
Annenstraße 7
24105 Kiel

www.kersig-immo.de

Architekt

AX5 Architekten
Mühlendamm 11
24113 Kiel

www.ax5.de

Ausführungszeitraum:

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Sanierung des „Haus Weltclub“: Ein Gebäude mit Geschichte

Über das Projekt

Sanierung des „Haus Weltclub“: Ein Gebäude mit Geschichte

Das Haus Weltclub hat schon viel erlebt, wenn es sprechen könnte, hätte es wahrscheinlich eine Menge Geschichten zu erzählen. Ursprünglich als Olympiaheim als Teil des Olympischen Dorfes bei den Segelwettbewerben für die Sommerspiele im Jahre 1936 errichtet, wurde es im zweiten Weltkrieg teilweise zerstört. 1952 wurde es von den Kieler Architekten Otto Schnittger und Ernst Stoffers in veränderter Form wieder aufgebaut und dient heute dem Institut für Weltwirtschaft als Gästehaus für Lernende, Lehrende und Förderer der Wissenschaft aus aller Welt.

Der Erhalt eines solch historischen Gebäudes liegt uns natürlich am Herzen, daher haben wir uns sehr über den Auftrag, das Haus Weltclub zu sanieren, gefreut. Da das Gebäude jedoch unter Denkmalschutz steht, wurde im Umgang mit der vorhandenen Gebäudesubstanz äußerste Sorgfalt und Umsicht verlangt. Die Ausführung der Sanierung begann 2019 und wurde im Jahr darauf fertiggestellt.

Erbrachte Leistungen

Im Ostflügel wurden in drei Geschossen (Sockelgeschoss, Erdgeschoss und 1. Obergeschoss) die Büroräume saniert und für eine mögliche Nutzung als Beherbergungsräume vorbereitet. Für eine barrierefreie Nutzung wurde ein Aufzug eingebaut, mit dem das Sockel und Erdgeschoss, sowie im Ostflügel das 1. Obergeschoss barrierefrei erreicht werden können. Im Erdgeschoss wurde ein barrierefreies WC eingebaut. Die vorhandene Rampe im Sockelgeschoss zwischen West- und Ostflügel wurde verlängert und somit für Rollstuhlfahrer nutzbar.
Von der Glashalle „Universitas“ zu der angrenzenden Teeküche wurde eine Rampe zur barrierefreien Nutzung eingebaut. Im Ostflügel und im zentralen Bereich zwischen den beiden Gebäudeflügeln wurden die Brandschutzanforderungen angepasst, ergänzt bzw. bestehende ertüchtigt.
Außerdem wurden in der ehemaligen Hausmeisterwohnung im Sockelgeschoss des Westflügels zwei Zimmer zur Nutzung als rollstuhlgerechte Beherbergungsräume vorbereitet. In unmittelbarer Nähe wurde ein Raum für die Nutzung als behindertengerechtes, barrierefreies Duschbad vorbereitet. Im Paul-Nortz-Saal im Erdgeschoss wurde die abgängige Lüftung rückgebaut und die abgehängte Decke erneuert. Die Arbeiten fanden im Gebäude während des laufenden Betriebes des Westflügels statt.

 

Anlagengruppe 1 – Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen

In den Büros des 2. BA wurden die Waschtische inkl. aller Schmutzwasserleitungen und Trinkwasserleitungen zurück gebaut und entsorgt. Im Sockelgeschoss mussten Schmutzwasserleitungen und Trinkwasserleitungen im Bereich des neu zu installierenden Aufzugs umgelegt werden. Das im Sockelgeschoss vorhandene Herren-WC wurde zurückgebaut um Platz für den Aufzugsschacht zu erhalten. Das Herren-WC wurde an neuer Stelle, neben dem Damen-WC neu hergerichtet. Die erforderlichen Schmutzwasseranschlüsse sind an die vorhandenen Grundleitungen angeschlossen worden. Die Grundleitungen unter der Sohle wurden erneuert. Der erforderliche Anschluss der Trinkwasserleitungen wurde an den vorhandenen Trinkwasserleitungen hergestellt In der ehemaligen Hausmeisterwohnung wurden die Duschwanne, das WC und der Waschtisch demontiert und entsorgt. Hier werden ein unterfahrbarer Waschtisch und eine barrierefreie Dusche installiert.

Im Erdgeschoss ist eine ehemalige Teeküche zu einem barrierefreien WC umgebaut worden. Um nach Abschluss der Maßnahme ein einwandfreies Trinkwassersystem zu übergeben, wurde eine abschließende Wasseranalyse durchgeführt.

Alle Leitungsdurchführungen der Sanitärtechnik durch qualifizierte Wände und Decken sind entsprechend der MLAR verschlossen worden, um Schutz gegen Brand- und Rauchüberschlag zu gewährleisten.

In der ehemaligen Hausmeisterwohnung war eine Gastherme für die Deckung des Heizwärmebedarfs der Wohnung vorhanden. Die Therme wurde zurückgebaut. Die vorhandene Gasleitung wurden ebenfalls zurückgebaut und fachgerecht verschlossen.

 

Anlagengruppe 2 – Wärmeversorgungsanlagen

Alle Heizungsleitungen aus Stahlrohr wurden zurückgebaut und durch neue C-Stahlrohre ersetzt. Alle Leitungen sind frei sichtbar auf den Wänden verlegt worden.

Im Bereich des neuen Aufzugsschachtes wurden die vorhandenen Heizungsleitungen so umgelegt, dass sie außerhalb des Aufzugsschachtes verlaufen.

In der ehemaligen Hausmeisterwohnung wurden die vorhandenen Heizungsleitungen ebenfalls gegen neue C-Stahlrohre ausgetauscht. Diese Leitungen sind an den vorhandenen Heizungsstrang des Sockelgeschosses angebunden und nicht mehr über eine eigene Gastherme gespeist.

Alle Leitungsdurchführungen der Heizungstechnik durch qualifizierte Wände und Decken sind entsprechend der MLAR geschottet, um Schutz gegen Brand- und Rauchüberschlag zu gewährleisten.

Die Heizkörper in den Büros und anderen Aufenthaltsräumen, bis auf die „Universitas“, des 2. BA wurden demontiert und gegen neue Plattenheizkörper ausgetauscht. Die Heizkörper werden mit automatischen Heizkörperventilen ausgestattet und erhalten Thermostatköpfe zur Regulierung der Raumtemperatur. Die Heizkörper in der ehemaligen Hausmeisterwohnung werden ebenfalls gegen neue Plattenheizkörper ausgetauscht. Um die Heizungsleitungen im Bereich des neuen Aufzugsschachtes umzulegen, musste die vorhandene Leitungsdämmung entsorgt werden.

 

Anlagengruppe 3 – Lufttechnische Anlagen

Die bestehende Abluftanlage im Paul-Nortz-Saal wurde ersatzlos abgebrochen, da die zukünftige Nutzung keine Be- und Entlüftung des Saals erforderlich macht.

 

Anlagengruppe 4 – Starkstromanlagen

Das Gebäude verfügt über eine bestehende NSHV. Die Nachinstallation des für den Aufzug erforderlichen Abgangs stellte eine wesentliche Änderung der Anlage da. Der aktuelle Raum entsprach nicht den Vorgaben der technischen Anschlussbedingungen des Energieversorgers. Aus diesem Grund wurde die bestehende Verteilung demontiert, in Kabelboxen umgeklemmt, in den neuen Technikraum verschwenkt und in einer neu errichteten Verteilung aufgelegt. Die Verschwenkung machte eine Überprüfung der vorhandenen Zuleitung und der Abgänge zu den Unterverteilung auf Wiederverwendbarkeit notwendig. Die Unterverteilung im Gebäudeteil „ehemalige Hausmeisterwohnung“ musste ebenfalls ersetzt werden. Die elektrotechnische Anlage wurde komplett erneuert. Hierzu wurden die alten Kabel- und Brüstungskanäle inklusiv aller zum Raum zugeordneten Leitungen, Installationsgeräten und Lampen zurückgebaut sowie die Brandschutzkanäle im Flur demontiert. Für die Neuinstallation sind Leitungsführungskanäle an 3 Seiten unterhalb der Decke sowie an einer Seite des Raums in vertikaler Lage als Zuführung zu einem Brüstungskanal ausgeführt worden. Der Brüstungskanal nimmt die neu zu installierenden Einbaugeräte (Steckdosen und Netzwerkdoppeldatendosen) auf. Nur die Einbauten auf den Fluren und der Lichtschalter mit direkt darunter befindlicher Reinigungssteckdose wurden unterputz montiert und von einer Unterputz verlegten Leitung eingespeist. In den Fluren sind die Leuchten, Präsenzmelder, Sicherheitsleuchten und Rettungszeichenleuchten an der abgehängten F30-Decke montiert. Die Installation der Leitungen erfolgte hier auf der Rohdecke, oberhalb der Abhangdecke in einer qualifizierten Montage nach LAR in Funktionserhalt F30.

 

Anlagengruppe 5 – Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen

Im Erdgeschoss wurde ein behindertengerechtes WC errichtet. Hierfür ist eine Lichtrufanlage zum Absetzten eines Hilferufs eingebaut worden. Der Ruf wird nur über eine Flurleuchte im Bereich des WC signalisiert. Die bestehende Brandmeldeanlage wurde im 2. Bauabschnitt komplett demontiert und durch neue Bauteile ersetzt. Es erfolgte eine Anbindung an die im 1. BA errichtete Brandmeldezentrale. Für die Nutzung der Büros sind in den Brüstungskanälen pro Arbeitsplatz Netzwerkdoppeldatendosen vorgesehen worden, welche auf einem Rangierfeld im Datenschrank angebunden wurden. Für die Einspeisung eines Beamers wurde eine HDMI-Verbindung zwischen Beamer und dem Brüstungskanal hergestellt. 

 

Anlagengruppe 6 – Aufzugsanlagen

Für die barrierefreie Erreichbarkeit aller Geschosse des 2. BA wurde ein barrierefreier Aufzug installiert. Dieser Aufzug durfte aufgrund der geografischen Nähe zur Kieler Förde keine große Unterfahrt aufweisen. Ein dafür erforderlicher Ausschnitt der Sohle wäre nur mit extremem Aufwand durch eine neue weiße Wanne in diesem Bereich möglich. Zudem durfte der Aufzug aufgrund des Denkmalschutzes des Gebäudes keine große Überfahrt aufweisen. Um diese Aspekte zu berücksichtigen, kam nur der Einsatz eines sog. mulit-lift in Frage. Dieser Lift fährt mit einer geringeren Geschwindigkeit als ein herkömmlicher Aufzug, kommt aber mit einer Unterfahrt von max. 12cm und einer Überfahrt von max. 40cm aus.

 

Polizeidirektion Neumünster, Sanierung und Erweiterungsbau Gebäude F

Über das Projekt

Bebautes Grundstück mit Verwaltungsnutzung, Bestandsgebäude bis 4-geschossig, Satteldach, maximale Ausdehnung ca. 67,5 m x 48 m.

  1. Bauabschnitt: 3-geschossiger Erweiterungsbau ca. 11,5 / 15 m x 27,5 m 
  2. Bauabschnitt: Brandschutzertüchtigung und Beseitigung baulicher und technischer Mängel im Bestandsgebäude.

Die Maßnahmen fanden im laufenden Betrieb statt, dieser war weitestgehend störungsfrei zu halten. Ein ungehindertes Ausrücken von Dienstfahrzeugen aus rückwärtigen Grundstücksbereichen war jederzeit sicherzustellen. In Betrieb befindliche Gebäudeteile wurden gegen Zutritt durch Unbefugte gesichert. Der Bau genau im Jahre 2018 und wurde kürzlich (2021) abgeschlossen.

Erbrachte Leistungen

Anlagengruppe 1 – Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen

NEUBAU: In jedem Geschoss wurden Toilettenräume mit Vorräumen / Handwaschbecken errichtet. Die Damen-WCs wurden in den Obergeschossen als barrierefreie WCs ausgestattet. Die Herren-WCs erhielten in jedem Geschoss jeweils ein WC- und ein Urinalbecken. Im Erdgeschoss wurde in den Räumen „Erkennungsdienst“ und „Spurensicherung“ je Waschmöglichkeiten, ED-Raum Waschbecken, SpuSi Edelstahlspülbecken, vorgesehen. Des Weiteren wurden Teeküchen errichtet. In den barrierefreien WCs wurden Ausgussbecken für die Reinigungskräfte berücksichtigt.
Alle Sanitärobjekte sind pro Etage über eine Ringleitung angeschlossen. So ist gewährleistet, dass alle Rohrleitungsteile gleichmäßig durchströmt werden und ein regelmäßiger Wasseraustausch stattfindet.

BESTANDSGEBÄUDE: An Schmutzwasserleitungen wurden Brandschutzmaßnahmen erforderlich. Diese Brandschutzmaßnahmen wurden nach den Anforderungen und Erleichterungen der MLAR geplant und durchgeführt.
Brennbare Körperschalldämmungen in Wand- und Deckendurchführungen wurden entfernt.
Handelte es sich um nichtbrennbare Leitungen (SML-Leitungen), wurden Brandschutzbandagen aus intumeszierendem Baustoff um die Rohrleitung im Bereich der Durchführung gelegt und befestigt. Der noch vorhandene Ringspalt zwischen Mauerwerk und Bandage wurde mit Brandschutzmörtel verschlossen. Waren brennbare Leitungen (Kunststoffleitungen) als Schmutzwasserrohre vorhanden, wurden die brennbaren Dämmungen entfernt und der entstandene Ringspalt mit Brandschutzmörtel verschlossen. Anschließend wurden Brandschutzmanschetten unter der Decke oder zwei Brandschutzmanschetten, je eine, an jeder Seite einer Wanddurchführung angebracht. Diese Manschetten quellen im Brandfall auf und verschließen die Rohrleitung. An Wasserleitungen wurden Brandschutzmaßnahmen erforderlich. Diese Brandschutzmaßnahmen wurden nach den Anforderungen und Erleichterungen der MLAR geplant und durchgeführt. Vorhandene brennbare Dämmung an nichtbrennbaren Rohrleitungen in Wand- und Deckendurchführungen wurden entfernt. Um die Leitungen wurde eine Brandschutzbandage aus intumeszierendem Baustoff gelegt und befestigt. Der noch vorhandene Ringspalt zwischen Bandage und Mauerwerk wurde mit Brandschutzmörtel verschlossen. In Bereichen neuer Kombischotts wurden die Rohrleitungen mit nichtbrennbaren Dämmschalen verkleidet.

Es wurden zwei Teeküchen mit entsprechenden Trink- und Schmutzwasseranbindungen hergestellt. Die Ver- und Entsorgung wurde an die Bestandsleitungen angeschlossen.

 

Anlagengruppe 2 – Wärmeversorgungsanlagen

NEUBAU: Das Bestandsgebäude ist an das Fernwärmenetz der Stadt Neumünster angeschlossen. Der bestehende Anschluss wurde bereits mit einer Reserve für den Anschluss des Erweiterungsneubaus ausgestattet.
Um den Erweiterungsneubau an das vorhandene Netz anzuschließen wurde ein Leitungsgraben zwischen Erweiterungsneubau und Bestandsgebäude hergestellt, in dem die Versorgungsleitungen verlegt wurden. Nach der Forderung der GMSH wurden die Heizungsverteilleitungen offen verlegt. In den Büroräumen wurden die Sammelanschlussleitungen unter den Heizkörpern auf der Wand geführt und mit Sockelfußleisten verkleidet. Um vom Heizungssteigestrang in der nordwestlichen Gebäudeecke in die Büroräume an der Ostfassade zu gelangen, wurden die Verteilleitungen unter der Rohdecke des Flures zu den WC-Bereichen geführt. In den WCs erfolgte die Verlegung der Heizungsleitungen in der abgehängten Decke zu den Heizkörpern. In den angrenzenden Büroräumen wurden die Heizungsleitungen unter den Heizkörpern auf der Wand geführt und mit Sockelfußleisten verdeckt. Um die großen bodentiefen Fenster in den Schulungsräumen nicht durch Heizflächen zu verbauen, wurden hier flache Konvektoren vorgesehen. Es wurde gepresstes C-Stahlrohr verwendet. Leitungsdurchführungen durch brandschutzrelevante Bauteile wie feuerbeständige Wände und Decken wurden Zulassungskonform geschottet. Es wurden Plattenheizkörper mit Thermostatventilköpfen und Rücklaufverschraubungen in den Büroräumen vorgesehen. Die Schulungsräume erhielten Konvektoren mit Thermostatventilköpfen und Rücklaufverschraubungen, die vor den Fenstern installiert wurden.

BESTANDSGEBÄUDE: An Heizungsleitungen wurden Brandschutzmaßnahmen erforderlich. Diese Brandschutzmaßnahmen wurden nach den Anforderungen und Erleichterungen der MLAR geplant und durchgeführt.
Vorhandene brennbare Dämmung an nichtbrennbaren Rohrleitungen in Wand- und Deckendurchführungen wurde entfernt. Um die Leitungen wurde eine Brandschutzbandage aus intumeszierendem Baustoff gelegt und befestigt. Der noch vorhandene Ringspalt zwischen Bandage und Mauerwerk wurde mit Brandschutzmörtel verschlossen. In Bereichen neuer Kombischotts wurden die Rohrleitungen mit
nichtbrennbaren Dämmschalen verkleidet.

 

Anlagengruppe 3 – Lufttechnische Anlagen

BESTANDSGEBÄUDE: Vorhandene, nichtgenutzte Lüftungsanlagen und Lüftungsleitungen (teilweise aus Kunststoff) stellen Brandlasten dar und werden demontiert und entsorgt. Brandschutzklappen in den Wand- und Deckendurchbrüchen werden ebenfalls demontiert und entsorgt. 

 

Anlagengruppe 4 – Starkstromanlagen

NEUBAU: Das Gebäude wurde mit einer batteriegestützten Sicherheitsbeleuchtung nach DIN VDE 0100-718, VDE 0108 Teil 100, EN 50171, EN 1838, BGR 216, DIN VDE 0510 , BGV A 8 und LBO ausgerüstet.
Es ist eine Einzelleuchtenüberwachung ausgeführt worden. Es kam ein zentrales Notlichtsysteme mit 8 Stromkreisen zum Einsatz. Jeder Brandabschnitt wurde mit separaten Stromkreisen der Sicherheitsbeleuchtung für Dauer- und Bereitschaftslicht ausgerüstet. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung hat ergeben, dass Einzelbatterieleuchten zwar in der Anschaffung günstiger sind als ein zentrales Notlichtsystem, sich durch den höheren Wartungsaufwand (Austausch der Akkus), gerechnet auf 10 Jahre, jedoch höhere Kosten ergeben. Der Erweiterungsneubau erhielt für die Stromversorgung eine neue Niederspannungshauptverteilung (NSHV). Die Zuleitung für den Anbau wurde an einem freien Abgang der Bestands -NSHV im Bestandsgebäude angeschlossen. Jede Etage erhielt eine eigene Bereichs – Unterverteilung.
Die Leitungsverlegung erfolgte gem. MLAR. Nach Vorgabe des Nutzers wurden ausreichend Steckdosen
und seperat abgesicherte EDV-Steckdosen in Brüstungskanälen vorgesehen. Die Besprechungsräume erhielten Bodentanks welche mit EDV-, Daten und Steckdosen ausgestattet wurden. Jalousieschalter für den aussenliegenden Sonnenschutz wurden ebenfalls im Brüstungskanal installiert. Alle Leuchten sind in LED-Technik vorgesehen. Die Büroräume, einschl. Erkennungsdienst, Kopierraum und Spurensicherung
wurden mit Bildschirmarbeitsplatz (BAP) – Einbauleuchten ausgestattet. Die Beleuchtungsstärke ist mit 500 lx (Kopierraum 200 lx) vorgesehen. Die Beleuchtung des Erkennungsdienstes wurde dimmbar ausgeführt. Die Schulungsräumen wurden mit Einbau- und Pendelleuchten, ebenfalls als BAP-Leuchten mit
einer Beleuchtungsstärke von 500 lx ausgestattet. In den Teeküchen kommen Einbauleuchten mit einer
Beleuchtungsstärke von 100 lx zum Einsatz. Die Technikräume erhielten Wannen – Anbauleuchten mit einer Beleuchtungsstärke von 200 lx. In den Fluren kommen Einbauleuchten mit einer Beleuchtungsstärke von 200 lx zum Einsatz, diese werden über Präsenzmelder geschaltet. In dem Treppenhaus sind Anbauleuchten, ebenfalls über Präsenzmelder geschaltet und einer Beleuchtungsstärke von
100 lx. vorgesehen. Das Gebäude erhält eine Blitzschutzanlage, bestehend aus Fangeinrichtung und Ableitungs- und Erdungsanlage (äusserer Blitzschutz) gem DIN VDE 0185, sowie einen Sicherheitspotentialausgleich gem. DIN 57100 Teil 540 (VDE 0100 Teil 540).

BESTANDSGEBÄUDE: Auch das Gebäude wurde mit einer batteriegestützten Sicherheitsbeleuchtung nach DIN VDE 0100-718, VDE 0108 Teil 100, EN 50171, EN 1838, BGR 216, DIN VDE 0510 , BGV A 8 und LBO ausgerüstet.
Es ist eine Einzelleuchtenüberwachung vorgesehen. Es kamen zentrale Notlichtsysteme mit jeweils 8 Stromkreisen zum Einsatz. Jeder Brandabschnitt wurde mit separaten Stromkreisen
der Sicherheitsbeleuchtung für Dauer- und Bereitschaftslicht ausgerüstet. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung hat ergeben, dass Einzelbatterieleuchten zwar in der Anschaffung günstiger sind
als ein zentrales Notlichtsystem, sich durch den höheren Wartungsaufwand (Austausch der Akkus), gerechnet auf 10 Jahre, jedoch höhere Kosten ergeben. Notwendige Flure müssen Brandlastfrei sein. Um dies erreichen zu können, wurden F30-Schlaufentrassen für die Halterung der Bestandsleitungen hergestellt. Da die Flurwände ausserhalb von Nutzungseinheiten alle in F30-Qualität erstellt sind, mussten Leitungsdurchführungen geschottet werden. Hier wurde je nach Größe der Durchführung ein entsprechende Schottsystem gewählt und zulassungskonform eingebaut. Es wurden LED-Systemleuchten für die abklappbaren Metall-Brandschutzdecken vorgesehen.

 

Anlagengruppe 5 – Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen

NEUBAU: Das Gebäude erhielt ein kupfergebundenes Telefonnetz über das Datennetz (Voice over IP). Die Schulungs- und Besprechungsräume wurden jeweils mit Anschlüssen für Monitore ausgestattet. Für die Monitore wurden HDMI-Anschlussdosen im Brüstungskanal angeordnet. Für die Beschallung der Räume sind jeweils vier Lautsprecher mit AV-Receiver vorgesehen worden. Für das Tertiärnetz wurde in dem Technikraum Elektro ein neuer Datenverteiler inkl. Patchfelder errichtet. Versorgt wird der Datenverteiler über eine LWL-Anbindung aus dem Bestand. Doppeldatendosen wurden nach Angaben des Nutzers installiert und dienen der Datenübertragung, als auch der Versorgung der Telefonanschlüsse. Aktive Komponenten waren nicht Bestandteil dieser Maßnahme.

BESTANDSGEBÄUDE: Die ehem. Kaffeteria wurde zu einem Schulungsraum mit Beamer und Leinwand umgebaut. Es wurden estrichgleiche Bodenkanäle für die Versorgung der Schulungstische vorgesehen.

Studentisches Wohnen auf dem Campus der Europa-Universität Flensburg – Neubau Studentenwohnheim

Über das Projekt

Unser Auftrag war der Neubau eines Wohnheimes für Studenten auf dem Campus der Europa-Universität in Flensburg. Der Neubau wurde ausgeführt als kompakter 5-geschossiger Baukörper. Insgesamt sind 115 Wohneinheiten als 1-Zimmer Apartments im Gebäude enthalten. Jedes Apartment ist ausgestattet mit einer Nasszelle (Dusche ebenerdig, Handwaschbecken und WC). Die Nasszellen wurden ausgeführt als betriebsfertige Fertignasszellen in Modulbauweise. Geschossweise sind eine Gemeinschaftsküche und ein Aufenthaltsbereich für die Bewohner vorhanden. Das Gebäude war so vorgerüstet, dass eine Aufzugsanlage für einen späteren Ausbau eingebracht werden konnte. Der Bau begann kürzlich.

Erbrachte Leistungen

Anlagengruppe 1 – Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen

Installation für die Versorgung der Sanitärobjekte 115 Wohneinheiten. Zentrale TWW-Bereitung als Speicherladesystem. Sämtliche Wohneinheiten wurden über Strömungsteiler mit strangweisen automatischen Spülstationen ausgeführt. Diese Installationsart stellt einen hygienischen Mindestdurchfluss der Sanitäreinheiten sicher, auch wenn die Apartments nicht genutzt bzw. vermietet sind. Nasszellen als Fertig-Nasszellen in Modulbauwiese. Die Nasszellen wurden betriebsfertig in das Gebäude eingebracht und an die vorinstallierten Sanitärstränge angeschlossen.

 

Anlagengruppe 2 – Wärmeversorgungsanlagen

Installation für die Wärmeversorgung von 115 Wohneinheiten. Errichtung einer Fernwärmeunterzentrale im Wohnheim. Fernwärmeleitungen zum Anschluss des Gebäudes an die Fernwärmeversorgung der Liegenschaft. Einzelraumregelung der Heizflächen in den jeweiligen Apartments. Fensterkontaktschalter mit Anschluss an die Einzelraumregelung. Bei geöffnetem Fenster wird die Wärmeversorgung des jeweiligen Heizkörpers unterbrochen.

 

Anlagengruppe 3 – Lufttechnische Anlagen

Erstellung eines Lüftungskonzeptes gem. Förderbedingungen der ARGE für zeitgemäßes Bauen. Abluftsystem mit strangweisen zentralen Abluftventilatoren auf dem Dach des Gebäudes. Feuchtegeführte Luftmengen über Abluft-Elemente innerhalb der Nasszellen. Außenluft-Nachströmung über feuchtegeführte Zuluft-Elemente in den Fenstern.

 

Anlagengruppe 4 – Starkstromanlagen

Komplette Installation 230 V Leitungsnetz, Beleuchtungsanlagen für 115 Wohneinheiten.. Niederspannungshauptverteilung zentral, Unterverteilungen geschossweise und wohnungsweise. Unterbrechungsfreie Sicherheitsstromversorgung einschl. Sicherheitsbeleuchtung. Innere und äußere Blitzschutzanlage.

 

Anlagengruppe 5 – Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen

Telekommunikationsanlagen, Türsprech- und Türöffner Anlage, Fernsehanlage, Brandmeldeanlage, strukturiertes Daten-Netz inkl. Serveranlage, Lichtwellenleiter.

 

Anlagengruppe 6 – Nutzungsspezifische Anlagen, Fertig-Sanitärzellen

Nasszellen als Fertig-Nasszellen in Modulbauwiese. Die Nasszellen wurden betriebsfertig in das Gebäude eingebracht und an die vorinstallierten Sanitärstränge angeschlossen.

 

Anlagengruppe 7 – Gebäudeautomation

MSR-Technik Heizung in DDC-Technik. Aufschaltung auf GLT der Universität. Einzelraumregelung Heizung der Wohneinheiten mit Fensterkontaktschaltern.